Als ich neulich auf einer Geburtstagsfeier zugange war, musste ich erst ein wenig stutzen, als der Jubilar Erkennungsmarken verteilt hatte. War das ein gar kriegerischer Modegag eines kriegsgeilen Narren oder steckte mehr dahinter? Sonst kennt man diese kleinen Metallanhänger an Ketten ja auch eher aus heroischen Kriegsfilmen, doch immer öfter kommen diese blinkenden Zweiteiler zu verschiedenen Anlässen zum Einsatz.
Dabei geht es nicht etwa um eine Erkennunsmarke der Wehrmacht oder der Bundeswehr; doch durchaus mit Gravur und Beschriftung. Auf oben beschriebener wurden zum Beispiel Name, Geburtsdatum und Partylocation verewigt, was ich als gelungene Idee befand. Die zweite Seite fungierte quasi als silberne “Eintrittskarte” für den Event.
Ich wäre ja in meinen kühnsten Träumen nicht auf diese Idee gekommen; alte Ketten waren bei mir eher gut an Fahrrädern oder alten Scheunen aufgehoben. Doch den neuen Einsatz der Erkennungsmarke fand ich schon sehr kreativ.
Noch kurz zu der Geschichte der Erkennungsmarken: in Deutschland wurden die teilbaren Metallmarken erstmals unter Kaiser Wilhelm I. eingesetzt und oftmals noch persönlich und individuell gestaltet. Seit jeher diente die Erkennungsmarke zur eindeutigen Identifizierung der Träger – in den meisten Fällen sind es nach wie vor (noch) Soldaten.
Doch durch die neue und moderne Verwendung durch silberne Erkennungsmarken mit individueller Gravur kommt frischer Wind in diese etwas außergewöhnliche Kultur, weshalb sie als stylische Kettenalternative hier Erwähnung findet;) Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit stylischen Erkennunsmarken gemacht?
Foto: erwist.