Mode von der Straße für die Straße

Beim Durchblättern von aktuellen Modezeitschriften springen einem immer wieder Anzeigen zum Thema Streetwear ins Auge. Eine genauere Betrachtung dieser Anzeigen und ein Vergleich der unterschiedlichen Zeitschriften, fördert eine erstaunliche Feststellung zu Tage: Streetwear kann alles sein. Eine genaue Definition gibt es nicht.

Fest steht: In Marketingabteilungen von Modekonzernen scheint die Auffassung zu herrschen, dass Mode ohne den Zusatz Streetwear nicht mehr zu bewerben ist. Doch woher kommt dieser Begriff und was hat es damit auf sich? In erster Linie bezeichnet der Begriff Straßenkleidung. Ein sehr weitläufiger Begriff unter dem sich sehr viel subsumieren lässt.

Die Wurzeln dieses Begriffes lassen sich auf die Subkultur der Skater in den USA zurückführen. Zur Grundausstattung gehören hierbei bedruckte T-Shirts, Kapuzenpullover, tief sitzende Skaterhose, sogenannte Baggypants, sowie ein paar Sneaker. Fertig ist der Streetewar-Look. Mit der sich verbreitenden Popularität des Skateboards, kam auch dieser Modetrend nach Deutschland.

Aus Streetwear wird Urban Fashion
Aus dem Streetwear Look der Anfangsjahre, der nur von den Subkulturen der Hip-Hop und Skater-Szene getragen wurde, ist ein Mainstream Look geworden, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. So ist diese Art sich zu kleiden nicht mehr nur auf einzelne Subkulturen bezogen, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die oberste Prämisse bei diesem Style ist: Alles kann getragen werden.

Hauptsache bequem und cool. Auch die Altersgruppen, die sich in Streewear kleiden, haben sich geändert. Was früher nur von Jugendlichen getragen wurden, wird heute von Jung und Alt gleichermaßen getragen. Je nach Altersklasse werden allerdings Unterscheidungen bei der Bezeichnung gemacht.

Während Jugendliche sich vermehrt am klassischen Look der Anfangsjahre orientieren, bevorzugen ältere Generationen eher einen Streetwear Style, der auch unter dem Namen Urban Fashion firmiert. Bei diesem Kleidungsstil dominieren dezente Farben und Brauntöne, sowie engere Kleidung als beim Original.

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