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Dessoustrends für den Herbst

In der schnelllebigen Modewelt gibt es nur wenige Konstanten. Ganz zuverlässig gilt jedoch: Frauen können nicht genug schöne Unterwäsche haben! Zwar sieht die edlen Stücke im Allgemeinen nur der Partner, und der könnte auch aus ökonomischen Gründen argumentieren, dass sich der Aufwand kaum lohnt.

Doch Studien haben ergeben, dass die Damen ihre Dessous in erster Linie für sich selbst kaufen, so wie auch Schuhe, Taschen oder Schokolade vor allem als Trost, Belohnung oder zur Motivation dienen. Kein Wunder, dass sich die Hersteller auf ihre neuerungswillige Zielgruppe eingestellt haben und im Rhythmus der Jahreszeiten aktuelle Kollektionen anbieten.

Es wird bunt

DessousBereits die Frühjahrskollektion setzte statt auf „schwarz-grauer Ernsthaftigkeit auf kunterbunten Farbenfrohsinn und ausgefallene Schnitte“ (GoFeminin). Orange, Pink oder Hellgrün sowie frische Prints stellten die eine Seite des Trends, opulent verzierte Dessous mit viel Spitze und vom Barock-Stil inspirierten Applikationen die andere Seite dar.
Im Herbst greift der Mensch natürlicherweise eher zu dunklen, kräftigen Farben. In diesem Jahr ist das jedoch ein wenig anders. Stahlblau oder Violett, Pink, Petrol oder Rot heißen die Farben der Saison. Es darf auch gern ein wenig wilder sein; mit glänzenden Stoffen, Nietenapplikationen, Lederoptik oder sehr knapp geschnitten.
Wem das zu grell ist, der hat die Wahl: Auch Nude (fleischfarben), Bronze oder Champagne liegen voll im Trend ebenso wie die Rückbesinnung auf die 1950er. Doch statt edler Vintage-Optik richtet sich der Fokus jetzt auf Dessous mit verspielten Pünktchen-Prints und Karomustern.

Passend zur Garderobe

Wie immer ist sich die Fachpresse in Trend-Fragen alles andere als einig. Während die einen auf jugendlich-freches Design setzen, preisen die anderen dezenten Glamour mit zarten Details wie Blümchenprint und Schleifchen. Es gilt also: Jede kann das tragen, was ihr gefällt und was zu ihrem Typ passt!
Selbstverständlich richten sich Dessoustrends auch nach den allgemeinen Entwicklungen. Sind schulterfreie Tops und Kleider „in“, passt dazu am Besten ein trägerloser BH oder einer mit „unsichtbaren“, heißt durchsichtigen Trägern. Setzen die Designer auf eng anliegende Kleidung, sind „nahtlose“ Dessous, bei transparenten Stoffen, helle oder Nude Dessous (auch gern als unsichtbare Dessous bezeichnet) angesagt. Der Blog Fashion-Insider hat gar den Elfen-Look als Trend ausgemacht, bei dem Frau unter transparenten und hauchzarten Stoffen überhaupt keine Dessous trägt. Ein Empfehlung, an die sich sicher nur einige besonders mutige Damen halten werden…

Foto: © Sunny-Dessous.de.

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